Die Gastro-Visitenkarte ist zugleich Erinnerungsstück und Reservierungshilfe. Darauf gehören Name und Art des Lokals, Adresse, Telefon für Reservierungen, Öffnungszeiten und ein QR-Code zur digitalen Speisekarte oder zum Reservierungstool. Die Gestaltung sollte die Atmosphäre des Hauses aufgreifen – sie ist ein Vorgeschmack auf das Erlebnis.
In der Gastronomie wird die Karte am Tresen ausgelegt, zur Rechnung überreicht oder als Reservierungskärtchen mitgegeben. Sie muss die Stimmung des Lokals transportieren und den Gast zum Wiederkommen oder Reservieren bewegen. Anders als in seriösen Beratungsberufen darf – und soll – hier Charakter gezeigt werden.
Diese Seite zeigt, welche Angaben zählen, wie die Karte Atmosphäre schafft, welches Material passt und wie sich die Vorlagen anpassen lassen.
Was auf die Gastro-Karte gehört
- Name und Art des Lokals (z. B. „Trattoria”, „Café & Rösterei”, „Bar”)
- Adresse – oft der wichtigste Punkt, gern mit Stadtteil
- Telefon für Reservierungen
- Öffnungszeiten (bzw. Ruhetag)
- QR-Code zur digitalen Speisekarte, zum Reservierungstool oder zu Instagram
- optional: Website, Lieferdienst-Hinweis, Social-Media-Handle
Öffnungszeiten und QR-Code verlangen Platz – die Rückseite nimmt Speisekarten- QR und Zeiten auf, die Vorderseite bleibt dem Namen und der Atmosphäre vorbehalten.
Atmosphäre statt Nüchternheit
Hier darf die Marke sprechen: Farbwelt, Schrift und Materialgefühl sollten zum Konzept passen – rustikal-warm für die Trattoria, klar-reduziert für die Specialty-Coffee-Bar, dunkel-elegant für die Cocktailbar. Ein stimmiges Foto oder eine Illustration des Signature-Gerichts kann die Karte zum Sammelstück machen. Die Karte ist Teil des Gästeerlebnisses, nicht nur Kontaktträger.
QR-Code zur Speisekarte
Der QR-Code ist in der Gastronomie besonders wirkungsvoll, weil er direkt Nutzen stiftet: aktuelle Speise- und Getränkekarte, Tischreservierung, Lieferdienst. Er sollte auf ein dauerhaftes Ziel führen (nicht auf eine Aktion, die abläuft), mindestens 2 cm groß sein und guten Kontrast haben. Auf dunklen Karten hellen Code auf hellem Feld platzieren. Details unter Visitenkarten mit QR-Code.
Passendes Material
- Naturpapier oder Kraftpapier – warm und handwerklich, passt zu Bäckerei, Café und rustikaler Küche.
- Premiumkarton matt mit Farbkante – für gehobene Restaurants und Bars.
- Bei Kontakt mit Feuchtigkeit (Tresen, Küche) sind matt beschichtete oder Kunststoffkarten robuster.
Vorlagen anpassen
Wählen Sie eine Vorlage passend zum Stil Ihres Hauses, laden Sie Logo oder ein Foto hoch und tragen Sie Adresse, Zeiten und QR-Ziel ein. Für mehrere Standorte oder saisonale Karten lässt sich ein einheitliches Layout wiederverwenden.
Häufige Fragen
Soll die Speisekarte per QR-Code oder gedruckt auf die Karte?
Der QR-Code ist flexibler: Preise und Gerichte ändern sich, das QR-Ziel lässt sich aktualisieren, ohne neu zu drucken. Auf die Karte selbst gehört höchstens eine kurze Spezialität, nicht die ganze Karte.
Passt ein Foto auf die Visitenkarte eines Restaurants?
Ja, ein stimmungsvolles Foto des Lokals oder eines Signature-Gerichts kann stark wirken – aber nur in guter Druckqualität und auf geeignetem Material.
Welches Format ist üblich?
Das Standardformat funktioniert gut. Für Bars und Cafés sind auch quadratische oder Sonderformate beliebt, weil sie herausstechen – siehe Sonderformate.
